Endlich am Bad angekommen, empfängt ein modernes und freundliches Entrée die Besucher. An der Kasse gibt es gegen Entgelt Chips, mit denen man den Schrank verschließen und auch bargeldlos im Bad zahlen kann.
Nachdem die Schuhe in der geräumigen Familienumkleide ausgezogen sind, legen sich die Mädels erst einmal auf den Boden, da dieser dank Fußbodenheizung schön warm ist. Baby Maira darf zum ersten Mal eine Babybadehose in der Wickelecke anziehen, während der Älteste es vorzieht, sich lieber alleine in der integrierten Umkleide umzuziehen. Es könnte ja jemand gucken.
Dann ab ins Bad und erst einmal einen Überblick verschaffen: Viele verschiedene Becken, ein Außenbereich und rechts ein Café, aber das muss warten. Rund um das Babybecken gibt es Liegen, zwei gesichert, fast wie im Urlaub. Sehr schön ist es, dass es direkt am Babybecken verschiedene Möglichkeiten gibt, die Kleine zu wickeln. Mama und Maira verschlägt‘s auf die Liege, und Papa geht mit dem Rest auf Erkundungstour. Ins große Becken, durch den Strudel und ab nach draußen. Wie lange hält man es unter den Fontänen aus? Von dort ins Solebecken, einfach mal treiben lassen.
Nachdem Jette festgestellt hat, das es dort wie im Urlaub schmeckt (salzig), geht es weiter zur Rutsche, wo die Zeit gemessen wird. Alles klar: Der Wettbewerb ist eröffnet! Die Rutsche selbst ist anfangs wie ein schwarzes Loch. Nach den ersten Kurven erscheinen LEDs und bunte Strahlen – so muss eine Zeitreise sein. Die Jungs vorab, Jette mit Papa hinterher. Tagesrekord: 10,36 Sekunden.
Abgetrennt durch Fensterflächen und das Büro der Bademeister, die übrigens alles immer im Blick haben, geht es zum großen Becken, wo verschiedene Gäste unbeeinflusst vom Freizeitbad-Spaß ihre Bahnen ziehen. Sönke und Papa verbringen noch einige Zeit in der Textilsauna bei gedämpften Licht und asiatischen Klängen, bevor es dann irgendwann – leider – heißt: Duschen und ab an den Tisch. Burger für alle! Für die Mädels je einen kleinen, für die Jungs einen mittleren und für die Eltern auch, denn der ist so riesig, dass kaum zu ermessen ist, was denn dann wohl „groß“ bedeuten würde.
Familienfazit: „Wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal da, spätestens im Sommer geht es wieder hin. Wir wollen doch sehen, wie das Hallenbad zum Freibad wird, wenn das Dach geöffnet wird, und uns im Sandstrand schöne Liegeplätze suchen. Das Bad heißt ja nicht umsonst Cabrio-Bad!“
Im Preis enthalten: Eintritt zu allen Einrichtungen
Gegen Gebühr: Kurse, u.a. Rückenschule im Wasser, Aquafitness zur Unterstützung der Gewichtsreduktion, Seepferdchen
Familienfreundliche Ausstattung: Wickelmöglichkeit am Babybecken, Familienumkleiden
Adresse: Cabrio Senden, Bulderner Str. 15, 48308 Senden, www.cabriosenden.de
Öffnungszeiten: täglich von 8 bis 21 Uhr
Eintrittspreise: Tageskarte, Erwachsene 7 Euro, bis 16 Jahre 6 Euro, Kinder bis 1 Meter Körpergröße in Begleitung eines Erziehungsberechtigten frei, Familien 16 Euro
