Die Theropoden - aus denen sich später die Vögel entwickelten - benutzten Magensteine. Das waren Steine, die sie gemeinsam mit der Nahrung verschlangen. Im Magen rieben die Steine aneinander und zerrieben die Pflanzenteile. So wie eine Mühle Getreide zu Mehl zerkleinert. Forscher schließen das aus Dinofossilien, in deren Magen sich solche Steine fanden. Die Methode mit den Steinen hat sich bewährt. Auch heute noch erleichtern sich einige Tiere so die Verdauung, zum Beispiel Hühner.
Allerdings sind die Forscher sich nicht bei allen Dinos sicher: Vielleicht haben manche Dinos, die Steine im Magen hatten, diese nicht zur Nahrungszerkleinerung genutzt. Die größten bekannten Pflanzenfresser konnten zwar mit ihren langen spitzen Zähnen die Blätter nicht einfach zerkauen. Auch in ihrem Magen fand man Steine. Doch daran fehlen jegliche Gebrauchsspuren, die die «Magenmühle» üblicherweise hinterlässt.
Möglicherweise haben die Riesenechsen die Steine nur versehentlich verschluckt? Wie die Sauropoden ihre Nahrung dann genau verdauen konnten, bleibt daher ein Rätsel. Vielleicht halfen Bakterien - so wie bei Kühen. Oder einfach eine sehr langsame Verdauung.
