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haubenmeise

Der Punk unter den Meisen

Die lustigste Frisur von allen Meisenarten hat mit Sicherheit die Haubenmeise.

Die Haubenmeise hat von allen Meisen wohl die lustigste Frisur.
Foto: © Nabu/Tom Dove
Die Haubenmeise hat von allen Meisen wohl die lustigste Frisur.
 

Sie trägt eine schwarzweißgemusterte Federhaube, die sie beim Schlüpfen durch das Unterholz sogar anlegen kann. Das tut sie jedoch nicht oft, denn viel lieber turnt sie hoch oben in den Baumkronen herum.

Entdecken kann man Haubenmeisen am besten in Nadelwäldern, vor allem in Fichtenwäldern, aber auch in nadelholzreichen Parks und Gärten. Für gewöhnlich meiden sie offenes Gelände. Müssen sie es doch einmal durchfliegen, beeilen sie sich, um so schnell wie möglich wieder schützendes Dickicht zu erreichen. Ihrem Revier bleibt die Haubenmeise das ganze Jahr über treu und verteidigt es vehement durch andauernden Gesang. Zuckt sie mit den Flügeln, ist ihrem Kontrahenten Vorsicht geboten – dies bedeutet Kampfbereitschaft.

Ihr Nest legt das Haubenmeisenweibchen in selbst gemeißelten Höhlen in morschen Bäumen oder Baumstümpfen aus Flechten, Moos und Tier- und Pflanzenwolle an. Sobald die Jungvögel selbstständig sind, schließen sie sich mit anderen Meisenarten und Goldhähnchen in Gruppen zusammen.

Ihren Speiseplan passt die Haubenmeise wie viele andere Vogelarten auch der Jahreszeit an. Während es im Sommer reichlich Spinnen und Insekten gibt, frisst sie im Winter Samen von Nadelbäumen und Nüsse.

Dabei hält sie ihr Futter geschickt mit den Füßen fest und bearbeitet es mit dem Schnabel. Manchmal versteckt sie ihre Nahrung auch zwischen Flechten und Zweigen und verdeckt die Verstecke geschickt zum Beispiel mit Rindenstückchen.



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