Pommes – eine Plage? Hamburger – ein Unheilsbringer? Nein, nein. Fastfood ist kein Fall für die ewige Verdammnis. Fritten und Fleischklops-Brötchen haben ihre Berechtigung auf dem Speiseplan. Aber bitte in Maßen! Denn gesund und lecker macht viel mehr Spaß.
Genau da setzt die Aktion von yango family an: Die Kinder-Kochschule mit Holger Wegmann, bis vor kurzem Vizepräsident des Verbandes der Köche Deutschlands (VKD), zeigt, was schmeckt und dem Körper Kraft gibt. Und sie offenbart, wo die Rohstoffe dazu herkommen. Das Motto: Vom Acker in den Topf – Treibstoff, der Kinder ordentlich antreibt.
Die Praxis wird groß geschrieben in der Kinder-Kochschule. Um Appetit zu machen, wird jede Folge gewürzt mit einer Prise Abenteuer: ob morgendliches Spargelstechen auf dem eisigen Acker oder die herbstliche Moorwanderung mit Kartoffeln im Lagerfeuer. Die Reihe folgt dem Rhythmus der Jahreszeiten.
Von der Natur in den Kochtopf: Ernten, Schälen, Rühren und Genießen liegen in den Händen der Kinder. Auf dass sie ein „Gefühl für Nahrungsmittel entwickeln und ihren Wert erkennen“, weist Holger Wegmann auf die Zielsetzung der Koch-Aktion hin, mit der sein Verband und die Westfälischen Nachrichten bundesweit schon in einer ersten Runde eine Pionierarbeit leisteten, die auf großes Echo stieß.
Eine Kochschule verdiente aber ihren Namen nicht, wenn nicht auch die Theorie ihren Platz hätte. Der Küchenmeister und seine Kollegen weisen die Kinder in das Reich der Aromen ein. Das Fach heißt Sensorik. Doch es gibt keinen drögen Unterricht, sondern Anschauungsmaterial und einiges zu staunen. Damit der Spaß am Kochen auch zu Hause erhalten bleibt, bekommen die Kinder in jeder Folge eine Schürze. Und die Rezepte zum Nachkochen finden sie (und ihre Eltern) hier auf der Homepage.
Übrigens: WN family und Köcheclub rühren im Jahr 2010 in mehreren Töpfen und bieten im Wechsel eine Kinderkoch- und eine Familienkochschule an.
